Österreich: Empörung über Trans-Buch für Achtjährige
Achtjährige sollen Trans-Kinder zeichnen. Ein radikales Gender-Schulbuch sorgt für starke Kritik, weil es das Trans-Sein bei kleinen Kindern als vollkommen normal darstellt.
Es handelt sich dabei um ein österreichisches Schulbuch für den Deutschunterricht. Darin sind Ausschnitte aus dem Buch „Der Katze ist es ganz egal“ zu finden. Dieses Buch von einer Wiener Autorin erzählt die Geschichte eines Jungen, der sich als Mädchen fühlt und dieser Verwirrung folgend sein Verhalten ändert und dann feststellt: „Ich bin jetzt ein Mädchen.“ Dabei sind die Antagonisten des Buches die Familienmitglieder, die das Ganze nicht akzeptieren wollen und dem Kind nicht die Möglichkeit der freien Entfaltung geben. Das vernünftige Handeln der Eltern, die in dem Verhalten eine zu bekämpfende Störung sehen, wird hier zum Feindbild. Das Kind wiederum, das gegen die Eltern rebelliert und die Entscheidung selbst trifft, wird heroisiert.
Dieser Inhalt findet sich in einem Schulbuch für Drittklässler. Die Kinder sollen dazu dann allerlei Aufgaben erledigen, wie den Protagonisten des Buches einmal als Jungen, einmal als Mädchen zeichnen.
Dabei existiert keine Distanz von der Wahrnehmung des Jungen, sondern seine Empfindungen werden unkritisch repliziert und man erwartet von den Schülern, dass sie das Verhalten akzeptieren.
Letztlich wird damit die Gender-Ideologie früh in den Köpfen der Kinder verankert und die Transgender-Verirrung wird als Möglichkeit etabliert. Damit werden die Schüler, die in diesem Alter kaum in der Lage sind, die Inhalte zu hinterfragen, mit den radikalen Positionen der Gender-Ideologie bombardiert. Das kann nur den absoluten Relativismus zur Folge haben. Die Schüler werden nicht in ihrer Persönlichkeit gefestigt, sondern im Gegenteil auf die vollkommene Änderbarkeit aller Aspekte geeicht. Das schadet den Kindern enorm in ihrer Entwicklung.
Glücklicherweise haben sich bereits sehr viele Eltern über das Buch beschwert und das Thema hat sich zum Skandal entwickelt.
Das Bildungsministerium weist dabei alle Verantwortung von sich und schiebt alles auf den Verlag. Dieser wiederum äußert sich nicht dazu. Es wurde aber angeordnet, dass der Inhalt entfernt wird.
Solche Skandale schockieren zutiefst. Es war bis vor kurzer Zeit gänzlich undenkbar, kleinen Kindern solche Dinge beizubringen. Doch wer die Prämissen der Gender-Ideologie kennt, wird darin eine logische Folge sehen. Wenn man nämlich sein Geschlecht selbst bestimmen kann und die biologische Realität überhaupt keine Rolle spielt, warum sollten dann nicht auch kleine Kinder dieses Recht haben? Das Ziel der Gender-Fanatiker ist ziemlich eindeutig die völlige Zerstörung jeder biologischen und psychologischen Realität und der Ersatz mit einer vollkommen künstlich bestimmten Persönlichkeit.
Das ist eine Dystopie, der wir entgegentreten müssen. Wenn wir unsere Kinder schützen wollen, müssen wir die Gender-Ideologie als Ganzes ablehnen. Solange diese Ideen vom Staat zumindest gebilligt werden, sind der Indoktrination alle Türen geöffnet. Die Situation kann sich nur bessern, wenn der Staat diese Ideologie ablehnt und sie ganz aus allen öffentlichen Einrichtungen verbannt.
Deshalb setzt sich die Aktion Kinder in Gefahr dafür ein, dass Gender keine Staatsdoktrin sein darf. Wir arbeiten daran, die radikalen Intentionen der Gender-Aktivisten zu entlarven und die schrecklichen Auswirkungen der Indoktrination aufzudecken. Aber wir bleiben nicht dort stehen, sondern fordern vom Staat ein, dass er sich keiner Ideologie verschreibt, besonders dann nicht, wenn diese unsere Kinder angreift.