Neue Zahlen: Sexualisierte Gewalt, Missbrauch, extreme Pornografie explodieren

Neue Zahlen: Sexualisierte Gewalt, Missbrauch, extreme Pornografie explodieren

Die Jugendschutzbehörde meldet einen dramatischen Anstieg an sexueller Gewalt und pornografischer Darstellungen im Internet, die auch Kindern zugänglich sind. Im Jahr 2025 wurden 12.334 Fälle von Missbrauchsdarstellungen und 1091 von Jugendpornografie gemeldet. Vor alle Künstliche Intelligenz (KI) führt zu einer Radikalisierung der Inhalte.

Und nicht nur das, wie Jugendschutz-Net erläutert: „Insbesondere Künstliche Intelligenz fügt dem Problem eine neue Dimension hinzu: Das Künstliche verschmilzt mit dem Echten und verzerrt die Wahrnehmung von Realität. KI-generierte Influencer präsentieren übernatürlich schöne Körper, die Essstörungen begünstigen.“

Bereiche wie Cybermobbing, exzessive Gewalt oder politischer Extremismus machten einen eher geringen Anteil (7 Prozent) der gemeldeten Verstöße aus. Trotzdem sind diese viel stärker in der politischen Debatte präsent als Pornografie oder sexueller Missbrauch.

Die Behörde warnt auch vor dem sogenannten Family-Influencing, also die Veröffentlichung von Fotos und Informationen des eigenen Familienlebens: „Kinderbilder im Netz können bearbeitet und manipuliert, in einen anderen Kontext gestellt und zu Mobbingzwecken eingesetzt werden. Durch die Preisgabe persönlicher Daten lassen sich oftmals Rückschlüsse auf Namen, Wohnort oder Schule ziehen, sodass auch ein Eindringen in das Nahfeld des Kindes möglich wird.“

Dadurch steigen auch kinderpornografische Inhalte rasant: Pädophile nehmen sich Fotos von Kindern aus Facebook oder anderen sozialen Medien, und machen daraus pornografische Inhalte mit künstlicher Intelligenz!