Elterngeld bleibt anscheinend. Aber mit irren Auflagen
Entgegen allen Wahlversprechen, Koalitionsvereinbarungen und vor allem gesundem Menschenverstand betreibt die schwarz-rote Koalition skrupellos die Verelendung der Familien, vor allem der Familien mit Kindern:
- Angriff auf Ehegattensplitting
- Angriff auf Mitversicherung bei der „Gesetzlichen Krankenversicherung – GKV“
- Rentenreform auf der Grundlage eine dramatischen Belastung der jüngeren Generationen (die Kinder bekommen).
Aber es gib nun einen kleinen Lichtblick:
Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) hat nun angekündigt, NICHT am Elterngeld sparen zu wollen (möglicherweise werden aber Höchstbeiträge doch noch geändert).In den letzten Wochen gab es hierzu eine Debatte, die – mal wieder – die Regierungskoalition zu sprengen drohte. Schließlich taten sich Junge-Union-MdBs mit der SPD zusammen, um die geplanten Kürzungen zu blockieren.
Unsere Aktion „Kinder in Gefahr“ hat mit Sicherheit zu diesem Schritt beigetragen, denn wir waren die einzigen, die die Demographische Krise in dieser Debatte thematisiert hat und dass die geplanten Maßnahmen diese Krise noch verschärfen würde(was eigentlich eine Selbstverständlichkeit ist).
Inzwischen haben etliche Politiker dieses Argument aufgegriffen, was Karin Prien wohl zum Umdenken bewegt hat.
Aber damit sind die guten Nachrichten auch zu Ende.
Denn man muss ganz klar sehen, dass das Elterngeld eher ein Instrument der Gesellschaftspolitik als der Familienpolitik ist.
Familienpolitik müsste eigentlich anstreben, dass Familien wirtschaftlich gut ausgestattet sind und gleichzeitig unabhängig linker Ideologie entscheiden, wie sie ihr Leben organisieren.
Der Staat will das innere Leben der Familie beeinflussen, indem das Elterngeld (teilweise) an den Bedingung gebunden wird, dass auch der Vater eine Zeit auf das Berufsleben verzichtet. Sollten das Ehepartner nicht unter sich entscheiden?
Bundesfamilienministerin Prien hat nun angekündigt, diese Bedingung sogar verschärfen zu wollen, quasi als Kompensation, dass das Elterngeld nicht verringert wird (was eigentlich schon längst geschehen ist, denn seit 2007 wurden die nominellen Beiträge nicht erhöht. Real sind sie also ca. 30 Prozent niedriger als vor zwanzig Jahren).
In dieser Diskussion wird die Misere der deutschen Familienpolitik seit über 20 Jahren deutlich sichtbar: Familienpolitik ist zu einer Unterabteilung von Sozialpolitik oder links-grüner Gesellschaftspolitik geworden.
Sie strebt also eine wirtschaftliche und ideologische Abhängigkeit der Familien vom Staat an.
Falls Familien überhaupt noch gegründet werden, dann sollen sie staatlich normiert werden. Und wenn Kinder überhaupt noch geboren werden, sollten sie so schnell wie möglich in die Verantwortung des Staates übergeben werden.
Kurz: Wir befinden uns inmitten eines massiven links-ideologischen Angriffs auf die Familie.
Die traditionelle Familie ist den Sozialisten seit eh und je ein Dorn im Auge, denn dort werden traditionelle, konservative Werte gelebt und an die Kinder weitergegeben. In solchen Familien werden die Kinder auch länger von den eigenen Eltern erzogen.
Doch all das hassen Sozialisten. Sie wollen nämlich:
- Dass die Frauen möglichst viel außer Haus arbeiten,
- Dass die Kinder komplett vom Staat erzogen werden und
- Dass die Familien weitgehend wirtschaftlich vom Staat abhängig sind.
Gegen diese linke Anti-Familienpolitik müssen wir entschlossen Widerstand leisten.
Damit unser Land wieder eine Zukunft hat, braucht es starke und stabile Familien, die ihre Kinder in Sicherheit und Geborgenheit erziehen können.
Das ist nur möglich, wenn Familien wirtschaftlich unabhängig und gut versorgt sind. Und wenn die Familien selbst entscheiden können, wie sie leben und wie sie ihre Kinder erziehen möchten.
Deshalb bitte ich Sie, heute noch unsere Petition „Wirtschaftliche Unabhängigkeit für die Familie“ zu unterschreiben:
https://lp.aktionkinderingefahr.de/keine-sozialistische-familienpolitik-in-deutschland